Bubu (über die kleine Geburt oder Curetage)
Diese Seite ist auch über http://bubu.sternenkind.info erreichbar.
Mehr Aufklärung bei frühen Schwangerschaftsverlusten -
operativer Eingriff oder kleine Geburt?
Die Kindesmutter Simone Oppenheimer berichtet:
Diese Seite ist meinem Sternkind BUBU gewidmet, das mich viel zu früh verlassen hat! Ohne mein Sternchen wäre diese Seite nie entstanden, Bubu hat mich immer wieder angetrieben, weiterzumachen.
Aber auch ohne all die betroffenen Frauen, die mir insbesondere bei der Verwirklichung der Umfrage und mit ihren Erfahrungsberichten geholfen haben,
wäre diese Seite nicht Wirklichkeit geworden. Danke!
Wir alle wollen helfen, zukünftig betroffenen Müttern die Chance zu geben, sich nach der Diagnose einer unvollständigen oder stillen Fehlgeburt selbst zu entscheiden,
wie und in welchem Tempo sie von ihrem Kind Abschied nehmen wollen.
Ein wichtiger Hinweis vorab:
Ich - Simone Oppenheimer - bin keine Medizinerin, d.h., alle Informationen sind von mir als "medizinischer Laie" aber "betroffenen Mutter" nach bestem Wissen und Gewissen gesammelt worden.
Bitte wendet euch unbedingt an Arzt, Ärztin, Hebamme eures Vertrauens! Jeder Abschied sollte medizinisch und menschlich gut begleitet werden
"Das Projekt" besteht aus mehreren Teilen:
- die Vorgeschichte
- Einleitung
- über den Stand der Wissenschaft
- der wissenschaftlichen Literaturrecherche
- hilfreiche Websteiten
- der Fragebogen und seine Auswertung:
- die spontale kleine Geburt
- die abwartende kleine Geburt
- die Operation
- die Nachsorge
- den Erfahrungsberichten
- den Sonderfällen:
- an alle Frauen
- Wir können etwas bewegen
- eine Entscheidungshilfe als Auszug aus der Literaturrecherche
- und schließlich einem Faltblatt für Frischbetroffene
Flyer Bubu Wien
Flyer Bubu 2010 Deutschland
orig. Flyer Bubu 2006 (Angabe über Webseite ist ungültig)
Die im bubu-flyer-2006 angegeben Webseite existiert nicht mehr. Vor der Löschung besagter Webseite wurden alle Angaben auf http://bubu.sternenkind.info/ übertragen |
Die meisten aller einmal gezeugten Kinder sterben innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen aus unterschiedlichen Gründen:
- Missed abortion (Ursache des kindlichen Todesfalles unbekannt, aber immer im Mutterleib). Eine Mutter hat mit Bubu eine Missed abortion erlebt und sich dazu ihre Fragen gestellt, welche hier veröffentlicht wurden.
und künstlich herbeigeführte Schwangerschaftsabbrüche
- Pille, damit ein Kind sich nicht einnistet
- auf Grund von Fristenlösung
- auf Grund einer Eileiter, Eierstock, Bauchhöhlenschwangerschaft
- auf Grund einer durchgeführten Fruchtwasseruntersuchung (2-3% aller Fruchtwasseruntersuchungen sind für das Kind auf Grund des medizinischen Eingriffes tödlich). Begleiten durfte ich Ruslan. Er starb in zeitlicher Reihenfolge nach der Fruchtwasseruntersuchung, also ev. auf Grund der Fruchtwasseruntersuchung. Die Pathologische Untersuchung ergab jedenfalls: gesund! Ohne Fruchtwasseruntersuchung wäre er demnach gesund ausgetragen und lebend geboren worden!
- auf Grund des Ergebnisses einer durchgeführten Pränatalen Untersuchung, in dem sich Frauen bewußt gegen das Austragen ihres Fehlerhaft ausgebildeten Kindes sich entscheiden
Achtung: So früh verstorbene Kinder einer Totenbeschau und einer Beerdigung zuzuführen ist vom zuständigen Krankenhaus/ Gesundheitsamt selten vorgesehen!
Das Bestattungsrecht (und daran angelehnt das Hebammenrecht) kennt die Definition Fehl- und Totgeburt. Eine Fehlgeburt hat weniger als 500 Gramm und besagt nichts über die Todesursache. Eine Totgeburt hat über 500 Gramm und bezieht lebend geborene Kinder mit ein, welche Versicherungstechnisch das Krankenhaus/ihre Geburtsstätte nicht lebend verlassen haben.
Lebend bzw. still geborene Kinder haben keine eigene Patientenakte, das heißt, das die kindliche Krankengeschichte ein Bestandteil der Mütterlichen Krankenakte ist. Daher beinhalten beide Definitionen auch lebend geborene Kinder, die versicherungsrechtlich eine Klinik nicht lebend verlassen haben.
gilt nicht für 3. Weltländer: je nach Statistik kommen 95% - 97% aller Kinder, die das erste Schwangerschaftsdrittel überlebt haben, überlebensfähig (gesund oder behindert) zur Welt. Die wenigsten Krankheiten und Behinderungen sind vorgeburtlich diagnostizierbar. Zunehmend mehr Krankheiten sind medizinisch behandel- oder gar "heilbar". Aus meiner Sicht sollten im Paliativmedizinischen Sinn fehlgebildete/ behinderte Kinder bis an ihr natürliches Ende begleitet werden.

